Orgelkonzert - "Man hört nur mit der Seele gut"
am 4. April um 18:10 Uhr in der Christkirche

109. Stunde der Kirchenmusik

Texte und Musik von A. Schweiter und J. S. Bach. 

An der Orgel: Volker Linhardt 
Lesung: Christian Gayed 

Der Eintritt ist frei. 

„Man hört nur mit der Seele gut“ 

Dieser Satz von Albert Schweitzer zeigt viel vom Denken und Wirken des vor 150 Jahren geborenen Musikers, Theologen und Arztes.

Lambarene in Afrika war der Ort seines Wirkens, aber oft kam Schweitzer nach Europa zurück, u.a. spielte er dort Orgelkonzerte, um für seine Arbeit zu werben und Gelder akquirieren. Johann Sebastian Bach, dessen 275. Todestages gedacht wird, war sein bevorzugter Komponist. 

Seine Verehrung dem Thomaskantor gegenüber drückte er auch in seinem Buch über den Schöpfer so vieler Kantaten, Orgelwerke, Oratorien und Kammermusik aus. Die theologische Seite gerade der bachschen Choralbearbeitungen beeinflusste den Orgelunterricht von Charles Marie Widor am Pariser Konservatorium, denn Schweitzer war ebenfalls Widors Schüler. Mit Hilfe der von Schweitzer ins französische übersetzen Choraltexte erhielt der Orgelunterricht in der französischen Hauptstatt erst seine eigentliche Tiefenwirkung.

Volker Linhardt (Orgel) und Christian Gayed (Lesung) stellen in dem Konzert Texte von Albert Schweitzer über Johann Sebastian Bach dessen Orgelkompositionen gegenüber.